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GUTSSCHEUNE
Scheunengeschichte
 

Ursprünglich war die über 150 Jahre alte Fachwerkscheune Teil der "Domäne", eines preußischen Staatsgutes.

Zur DDR-Zeit wurde sie von der LPG genutzt. Nach der Wende war sie dann dem Verfall preisgegeben.

Weil aber das Dorf eine Versammlungs- und Veranstaltungsstätte für Kultur und Feier suchte, entstand in der Gemeinde die Idee, die alte Scheune abzubauen und an einem günstigeren Standort neu aufzubauen. So wurde sie ab Februar 2002 Stein um Stein und Balken um Balken abgetragen. Als neuer Standort bot sich der wegen Leerstandes inzwischen zum Schandfleck gewordene ehemalige LPG-Stützpunkt in der Dübener Straße an. Die Traktorenwerkstatt und die Garagen wurden abgerissen und die neue Scheune an ihrer Stelle errichtet. Die nicht mehr verwendbaren alten Balken wurden durch neue ersetzt und so die innere tragende Fachwerkkonstruktion originalgetreu wiederaufgebaut.

Mit ihrer architektonisch beeindruckenden Holzkonstruktion und ihrer Ausdehnung von ca. 10 m mal 40 m und ihrer Höhe von 12 m vermittelt die Scheune im Inneren ein ganz besonderes Flair. Zu diesem speziellen Flair trägt auch der an der südlichen Längsseite angebaute ca. 20 m breite Wintergarten bei. Durch ihn kann der Blick aus der Scheune über das parkähnliche Außengelände in die Weite der Landschaft schweifen.

Im August 2003 wurde die Scheune als "GUTSSCHEUNE SCHWEMSAL - Kultur- und Bildungszentrum Naturpark Dübener Heide" unter der Trägerschaft des Vereins "Miteinander*Leben*Lernen Sachsen-Anhalt e.V." eröffnet.

In den folgenden Jahren erfolgte die Restaurierung des stehengebliebenen Nebengebäudes. Seit November 2006 beinhaltet sein 90 m2 großes Obergeschoss einen Teil der Dauerausstellung "Schwemsal im Wandel der Zeiten" und den Scheuneladens.